Themen
Fachliche Beiträge
Maßstäbe
Sorge, Umgang, Gefährdung – drei Fragen, drei Maßstäbe
Ob es um die elterliche Sorge, um den Umgang oder um eine Gefährdung des Kindeswohls geht, entscheidet darüber, woran gemessen wird – und damit auch darüber, wie ein Gutachten aufgebaut sein muss.
Rechtsprechung
Betreuungsanteile: eine Frage des Umgangs, nicht der Sorge
Der Bundesgerichtshof hat im Mai 2026 bestätigt: Für eine Veränderung der Betreuungsanteile muss das Aufenthaltsbestimmungsrecht weder entzogen noch übertragen werden.
Ablauf
Ablauf einer Begutachtung
Von der Bestellung durch das Gericht über Aktenanalyse, Explorationen und Interaktionsbeobachtungen bis zum schriftlichen Gutachten und der mündlichen Erläuterung im Termin.
Kindeswille
Der Kindeswille – Ausdruck, Autonomie und sein Gewicht im Verfahren
Was ein Kind sich wünscht, wiegt schwer – doch der Kindeswille ist zu erheben, zu verstehen und einzuordnen. Woran er fachlich beurteilt wird und warum er zu berücksichtigen, aber nicht allein ausschlaggebend ist.
Befragung des Kindes
Nicht ab welchem Alter, sondern wie – das Kind in der Begutachtung
Nicht das Kalenderalter entscheidet, ob und wie ein Kind einbezogen wird, sondern sein Entwicklungsstand. Wovon die Aussagekraft einer Befragung abhängt, wo ihre Grenzen liegen und wie ein Kind einbezogen wird, das sich noch nicht sprachlich mitteilen kann.
Hochkonflikt
Hochkonflikt-Eltern – wenn der Streit selbst das Kind belastet
Nicht jeder Streit nach einer Trennung klingt ab. Wo er sich verfestigt und eskaliert, wird der Konflikt selbst zur Belastung für das Kind. Was hochstrittige Elternschaft kennzeichnet, was sie für Kinder bedeutet und wie eine Begutachtung damit umgeht.